052024 – das Verschwinden des Bildungsbürgertums

Soeben im Purpose Magazin erschienen: Wo kommt eigentlich her, was wir unter bildender Erziehung verstehen, und welches Gedankengut steckt dahinter? Eine historische Betrachtung von der humanistischen Bildung bis zu „Fack ju Göhte“ — und den möglichen Folgen der Digitalisierung.

„Bildung“ umfasst das, was sich ein Mensch durch seine Aus-Bildung, aber auch durch eigene Fort-Bildung seiner Persönlichkeit aneignet. Die Worte „Charakterbildung“, „Herzensbildung“ zeugen von dem umfassenderen Verständnis von Bildung. Sie ist das Ergebnis eines Lernprozesses, der sowohl einem vorgegebenen Lernkanon entspricht, als auch eine innere Entwicklung meint.

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Purpose Magazin 04 2024 Vom Friedensprozess und seinen Etappen

Dass Frieden ein schwieriger Prozess ist und welche Wege man gehen muss, um ihn dauerhaft zu gestalten – davon erzählt das Grimm’sche Märchen „Der alte Sultan.“ Im Purpose Magazin habe ich Ihnen dieses Märchen zeitgemäß interpretiert.

Der Frieden ist ein mühsamer Prozess, der auch eine psychologische Bereitschaft dazu erfordert. Immerhin kommt das Friedensangebot vom Schwächeren, der zugleich Sieger ist. Der Prozess erfordert einen Gleichklang in doppelter Hinsicht: de facto und emotional. Welch eine Erkenntnis!

Freundschaft, die für eine Hilfeleistung wie beim Bilanzieren eine Gegenleistung einfordert, ist in Gefahr, dass daraus eine Feindschaft wird. Dies ist überall im privaten Bereich, in Beziehungen wie in der Politik zu beobachten. Die Dynamik reicht von verengten Wahrnehmungen, Verdrehungen, (Selbst)Täuschungen bis hin zur direkten Machtausübung.

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16.05.2024 Grimms Märchenabend mit Prof. Dr. Irmela Neu

Wir treffen uns wieder im Herzen von München bei unserem Mitglied CLAUDIA AIGNER.Sie hat ein Büro für Kommunikationsdesign – Grafikdesign – Webdesign in der Schellingstraße 123.

ThemaGrimms Märchenabend mit Prof. Dr. Irmela Neu: Der Fischer und seine Frau

Am 16. Mai werden wir uns mit dem Märchen „Der Fischer und seine Frau“ beschäftigen. Es geht um die Stellung von Frauen im Patriarchat – früher und heute , um Ohnmacht, Nutzung von Chancen, Übertreibungen, Gier und Sucht….lass Dich überraschen! Ein munterer, interaktiver Abend mit viel Raum für Austausch erwartet Dich!

Die Referentin: Professor Irmela Neu

Prof. Dr. Irmela Neu ist eine begeisterte Forscherin. Ihr Studium der Sprach-und Politikwissenschaften führte sie in diverse Felder der Berufstätigkeit. In vorgerücktem Alter entdeckte sie die wohltuende Wirkung von Kampfkünsten. Sie ist zertifizierte Trainerin für Seminare zur Herzöffnung und Entfaltung der inneren Stärke; Grundlage sind 12 leicht auszuführende, sehr wirkungsvolle Bewegungen.

In den letzten Jahren haben es ihr die Grimms Märchen besonders angetan: so viel Botschaften, so viel Weisheiten, so viel heraus zu holen! Seit gut zwei Jahren veröffentlicht sie in der online Zeitschrift „Purpose – das Magazin für Sinnhaftigkeit“ jeden Monat einen Beitrag, vor allem über Grimms Märchen:

 www.purpose-magazin.de – Irmela Neuhttps://irmela-neu.de/category/publikationen/

  • Studium der Romanistik (Französisch, Spanisch und Katalanisch) sowie Politikwissenschaften u.a. in Paris am „Institut National des Sciences Politiques“.
  • Doktorarbeit: Die Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien. „Sprach- und Nationalbewusstsein in Katalonien“ mit Schwerpunkt 19. Jahrhundert. 
  • Studienrätin, Bildungsreferentin bei der UNESCO-Kommission und schließlich Fachhochschul-Professorin an der Fakultät für Tourismus an der Hochschule München, mit dem Lehrgebiet „Interkulturelle Kommunikation in Spanien und Lateinamerika“.
  • Preis der katalanische Zeitschrift „Serra d’Or“ in der Sparte „beste wissenschaftliche Recherche 2023“.

Termin: Am Donnerstag, den 16. Mai 2024
Uhrzeit: 18.30 bis circa 21.00 Uhr
Ort:
https://www.aignerboettcherdesign.deBüro für Kommunikationsdesign – 

Grafikdesign – Webdesign

Claudia AignerSchellingstraße 123, 80798 München
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Bus 153: Augustenstraße   U 2: Theresienstraße
Eintritt: Der Eintritt für Mitglieder ist frei. Der Eintritt für Gäste beträgt 10,- Euro. Eine Quittung wird ausgestellt.
Anmeldungen:  Wir hoffen, damit Dein Interesse geweckt und Dich motiviert zu haben, zu unserem Netzwerkabend zu kommen. Wir freuen uns auf Dich. Bringe auch gerne Deine Freundin mit. Anmeldungen: kennedy@compass-coaching.de – einfach  auf diese Mail antworten.

Das Münchner Wirtschaftsforum

Wir sind ein Netzwerk von Frauen für Frauen.  Wir tauschen unsere Kompetenzen und Erfahrungen aus.  Es entsteht ein wunderbar geschützter Raum für offene Begegnungen und gegenseitige Stärkung. Die Veranstaltung ist offen für alle Frauen.

Purpose Magazin – win win 03 2024

Das Grimm’sche Märchen „Katze und Maus in Gesellschaft“ liefert die Antwort auf die Frage, ob eine Win-Win-Strategie per se erfolgreich ist – und unter welchen Voraussetzungen.

„Eine Katze hatte Bekanntschaft mit einer Maus gemacht und ihr so viel von der großen Freundschaft vorgesagt, die sie zu ihr trüge, dass die Maus endlich einwilligte, mit ihr zusammen in einem Hause zu wohnen und gemeinschaftliche Wirtschaft zu führen.“ … Greift das Narrativ auch weiterhin? Nicht ganz – überzeugen Sie sich selbst!

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2401 – Purpose Magazin Erfolgreiches Selbstmanagement

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s völlig ungeniert! – können wir einem Grimm’schen Märchen entnehmen. Doch wie kann Selbstmanagement gelingen?

Das Märchen zeigt uns, wie wichtig das ist, was wir heute als „Authentizität“ bezeichnen. Gemeint ist damit, ganz bei sich selbst zu sein, keine Rolle zu spielen, die im Außenbild erfolgsversprechend ist. Doch was ist, wenn die Rolle so sehr mit meinem eigenen Kern zu einem neuen Ich verschmilzt, dass ich mich für authentisch halte?

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Peisverleihung

Preisverleihung Premi SerradOr 2023

Die renommierte katalanische Zeitschrift „Serra d’Or“ vergibt jedes Jahr Preise für die besten Veröffentlichungen und Projekte in verschiedenen Sparten – Literatur, Poesie, Filme, Unternehmensführung, wissenschaftliche Recherchen und Publikationen auf Katalanisch und in Katalonien herausgegeben und durchgeführt – um nur einige zu nennen.

In einem feierlichen Festakt wird unter Anwesenheit eines zahlreichen, interessierten Publikums mit Vertretern aus Presse, Politik und Förderern eine Medaille, die sog. „Serreta“ aus Gold verliehen. In der Sparte „beste wissenschaftliche Recherche 2023“ wurde ich dieses Jahr ausgezeichnet. Es war ein Jahr zuvor meine bereits 1984 in Deutsch eingereichte Doktorarbeit als Buch in katalanischer Übersetzung erschienen, und zwar bei dem renommierten katalanischen Wissenschafts-Verlag „Publicacions de l’Abadia de Montserrat“. Der deutsche Titel lautet: „Sprach- und Nationalbewusstsein in Katalonien während der Renaixença (1833-1891)“. Die Promotion wurde bereits kurz nach der Veröffentlichung mit dem Preis „Nicolau d’Olwer“ vom „Institut d’Estudis Catalans“ (IEC) ausgezeichnet, das von der katalanischen Regierung gefördert wird. Als Begründung für die Auszeichnungen wird die gründliche Recherche in Archiven, einschließlich in Zeitungsarchiven hervorgehoben. So habe ich den Dichterwettbewerb der „Joc Florals“ untersucht, der vor allem im 19. Jh. eine wichtige Plattform für das breite Interesse an der Wiederbelebung der katalanischen Kultur darstellte; dieser jährlich nach wie vor ausgeschriebene Wettbewerb gibt Einblicke in die Aufnahme von wissenschaftlichen Debatten durch ein breiteres Publikum – Debatten, die in Fachkreisen lebhaft geführt wurden. In Archiven fand ich die entsprechenden Dokumente und wertete sie argumentationstheoretisch orientiert aus. Im Fokus meiner Publikation steht die Frage, mit welchen Argumenten und Vorschlägen die „Wiederbelebung“ der lange zur Bedeutungslosigkeit verurteilten katalanischen Kultur und Sprache durchgesetzt wurde. Dazu gehörten Rahmenbedingungen wie die gezielte Förderung durch katalanische Mäzene und eines wohlhabend gewordenen katalanischen Bürgertums. Die Eigenständigkeit und Besonderheit des Katalanischen kam auch in Debatten zum Tragen, die sich um die Vereinheitlichung der katalanischen Sprache drehten: es galt, ebenso Tradition und Moderne in Einklang zu bringen wie die Verwandtschaft mit dem Französischen und Abgrenzung gegenüber dem Spanischen etwa in der Orthographie vorzunehmen. Die Eingrenzung der Jahreszahlen erklärt sich zum einen mit dem Erscheinen eines Gedichtes auf Katalanisch, das als Auftakt zur Renaissance des Katalanischen gilt, und andererseits die Gründung des katalanischen Spracheininstituts, das eine vereinheitlichte Grammatik herausgab, die noch heute als Standard gilt.

Die Eigenständigkeit der katalanischen Kultur ist inzwischen zu einem Politikum geworden; die Forderungen nach Unabhängigkeit stellen eine Dimension dar, die im 19. Jh. nicht gegeben war. Vielmehr ging es vor allem um den Nachweis, eine eigenständige Kultur zu sein, die wieder einen entsprechenden Status erhalten sollte. Insofern war das 19. Jh. entscheidend dafür, dass dies in unserer heutigen Zeit gelungen ist. Meine Arbeit ist dafür ausgezeichnet worden, hierfür bei zu tragen. Sie entstand zu einem Zeitpunkt der Übergangsphase vom Franquismus zur modernen spanischen Demokratie. Als historische Arbeit hat sie nach wie vor Gültigkeit.

Hochmut kommt vor dem Fall

Wer sich über andere erhebt, läuft Gefahr, vom hohen Ross zu fallen. Das zeigt uns das Grimmsche Märchen „Der Fuchs und die Katze“. Was Hochmut mit uns macht und welche Alternativen es heute gibt, …

Die Einstellung von sich als überragendes Wesen, die bekanntermaßen bis hin zur Behauptung führen kann, es gäbe einen „Homo Deus“, einen gottgleichen, ja überlegenen Menschentypus, bekommt den Charakter einer Gewissheit. Im Sinne der „selbsterfüllenden Prophezeiung“ (Paul Watzlawick) wird jede Erfahrung als Bestätigung gedeutet. ….

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Erfindung eines Narrativs

DIE ERFOLGREICHE ERFINDUNG EINES NARRATIVS

Wie entsteht ein Narrativ, das sich rasch durchsetzt? Welche Strategien führen zum Ziel? Das Märchen „Der gestiefelte Kater“ liefert beeindruckende Erkenntnisse.

Das Narrativ lässt grüßen! Aus dem Müllersohn ist nun der edle Herr Graf geworden, aus dem Kater der Diener seines Herrn. Noch nicht ganz in deren realem Status, doch das ist erst der Anfang! Das Narrativ entfaltet des Weiteren in Kombination mit den entsprechenden Etappen im Plan unseres gestiefelten Katers erst noch seine volle Dynamik. Auf das konsequent verfolgte Ziel folgt das entsprechende Narrativ – und dann treffen die realen Zustände und Ereignisse wirklich ein! Doch eins ums andere.

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Die verrückte Logik

Das Märchen beginnt vielversprechend: „Es waren ein Mann, der hieß Frieder, und eine Frau, die hieß Katherlieschen, die hatten einander geheiratet und lebten zusammen als junge Eheleute.“
Beim Lesen des Anfangs dürften Assoziationen von Glück und Harmonie aufkommen.

Wie das damals zumindest allgemein unhinterfragt üblich war, forderte Frieder seine jüngst angetraute Frau auf, ihm ein gutes Mahl mit einem frischen Trunk aufzutischen, wenn er von der Feldarbeit heimkäme. So weit, so gut. Katherlieschen stimmt dem Vorschlag mit den Worten zu: „Geh nur, Friederchen, will’s dir schon recht machen.“

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emotionales Management

purpose magazin emotionen

Emotionen zu managen ist ein Ausdruck von Lebenskunst. Wie diese gelingen kann, zeigt mein Beitrag über emotionale Intelligenz im Purpose Magazin auf.

„Klug“ ist unser Händeln dann, wenn wir Emotionen, Intuition, Verstand und Handeln miteinander in Einklang bringen. Kurzum: Bauch, Herz, Hirn und Hand arbeiten koordiniert Hand in Hand.

https://www.purpose-magazin.de/in-der-mitte-bleiben/